Der kanadische Nordwesten | Go Wild (21 Tage) | Ruby Range Adventure Ltd.

Der kanadische Nordwesten | Go Wild (21 Tage)

Faszinierende Weiten: Gletcher-Arm Faszinierende Weiten: Gletcher-Arm


Wildes, raues Land, so wie man es sich immer vorgestellt hat. Bei Ihrer 21-Tage Campingreise zwischen Vancouver, BC und Whitehorse, Yukon begegnen Sie auf langen Strecken eher wilden Tieren als Menschen.

Die primitiven aber landschaftlich spektakulären Dempster, Campbell und Cassiar Highways sind touristisch kaum erschlossen. Kluane Nationalpark ist völlig unbewohnt. Bei Besichtigungen und Tageswanderungen in diesen Gegenden aber auch in den Wädern und trockenen Hochebenen zwischen den Rockies und den Küstengebirgen lernen Sie die schönsten Stellen von ganz unterschiedlichen Landschaften kennen.

 

 

 


Reiseverlauf
Dieses Tourrouting wird auch in entgegengesetzter Richtung von Whitehorse nach Vancouver durchgeführt. (Termine siehe oben).
1. Tag: Ankunft Vancouver
Transfer zum Hotel und Vorbesprechung mit dem Reiseleiter.
Aussicht am Hwy 99: Duffy Lake Aussicht am Hwy 99: Duffy Lake
2. Tag: Whistler / Pemberton
Richtung Norden entlang der Sunshine Küste in die Ferienstadt Whistler. Kurzer Bummel durch diesen beliebten Sommer- und Winterspielplatz und Stätte der 2010 olympischen Winterspiele. Zur ersten Bergwanderung geht es etwa 4 km hoch an einen schönen See vo wo aus Sie nach zwei weiteren steilen Km den nächsten See erobern können. Zeltplatz in einem Naturschutzgebiet. (Fahrstrecke 160 km).
3. Tag: Williams Lake
Um 1870 war der Cariboo Trail die beschwerliche Route von Vancouver in die Cariboo Mountain Goldfelder. Heute ist das Hochplateau Ranchgebiet, professionelle Cowboys begleiten die weitverstreuten Herden in den Hügeln. Camping auf einer Ranch mit Gelegenheit zum Reiten. (Fahrstrecke 320 km).
4. Tag: Fort St. James
Im Tal der Frazer River durch verschlafene, meilenweit auseinanderliegende Dörfchen nordwärts zum Zeltplatz am Stuart Lake für die nächsten 2 Tage. Der frühere Pelzhandeslposten ist heute Nationalpark und historische Stätte, die Gebäude ein Freilichtmuseum. (Fahrstrecke 395 km).
5. Tag: Fort St. James
Nationalpark und historische Stätte am Ufer des Stuart Lakes gelegen. Die Gebäude dieses früheren Handelsposten sind heute ein Open-Air-Museum und künden von der grossen Zeit des Pelzhandels. Sie wandern heute auf einem ca. 12 km langen Rundweg hinauf zum Mount Pope und werden mit einem grandiosen Panoramarundblick auf den See und die entfernteren Berge belohnt. (Fahrstrecke 250 km).
6. Tag: New Hazelton
Auf der heutigen Nord-West Route passieren Sie heute Burns Lake, Houston, Smithers und einige weitere kleinere Orschaften in diesem ursprünglichen Gebiet von Wäldern und Bergen. Moricetown Falls ist ein schmaler Canyon, wo man von Juni bis September ziehende Lachse beobachten kann. Zeltplatz bei Ksan, einem historischen Indianerdorf. Hier erklären Ihnen einheimische Uhreinwohner die Totempfähle und Langhäuser einer vergangenen Kultur erklären.  (Fahrstrecke 380 km).
7. Tag: Stewart
Der älteste immer noch stehende Totempfahl befindet sich in der Nähe von Kitwanga und Kitwancool. Zelten am See. Heute noch ein Ausflug zu den phantastischen hängenden Gletschern im Bear Pass. (Fahrstrecke 320 km).
8. Tag: Stewart
Ein Abstecher nach Alaska. Nur 3 km und eine internationale Grenze trennen Stewart von der Geisterstadt Hyder, aber welch ein Unterschied: das ordentliche, typisch kanadische Stewart hat die Schule und die Bank, Am-Ende-der-Welt Hyder ist Alaska wie im Bilderbuch und hat die Gletscher und Bären. Grizzlys und Schwarzbären beim Lachsfangen lassen sich von den Zuschauern nicht stören und wandern öfter mal durchs Dorf. Mehrere Filme wurden hier gedreht.
9. Tag: Cassiar Highway
Nur ein paar hundert Seelen wohnen entlang dieser kaum befahrenen Verbindung in den hohen Norden. Die Landschaft des Hochplateaus, umrahmt von schroffen Gipfeln der Küsten- und der Cassiar Gebirge, ist gewaltig beeindruckend. Camp an einem kleinen See, wo Sie sich nachmittags ein Kanu mieten können um die Gegend zu erkunden. (Fahrstrecke 300 km).
10. Tag: Frances Lake
Weiter auf dem Cassiar Highway durch absolute Wildnis mit reißenden Flüssen, einsamen Seen und ewigen Wäldern. Watson Lake mit dem “Schilderwald” liegt schon im Yukon. Wer Heimweh hat darf hier sein Straßenschild aufhängen. Ein kurzer Film im Visitor Centre beschreibt die Bedeutung dieses besonderen Platzes. Weiter auf dem Campbell Highway Richtung Norden, eine echte Entdeckungsfahrt. Diese Schotterstraße wird von großen Bussen gemieden und man erlebt hier noch urwüchsige Yukon Natur. Nachmittags Wanderung und Zeltplatz am Frances Lake. (Fahrstrecke 460 km).
11. Tag: Faro
Abgesehen von der Indianersiedlung Ross River führt die heutige Strecke durch nahezu unbesiedeltes Gebiet. Zelten in der Nähe der Minenstadt Faro am Pelly River gelegen. Über Minenstrassen geht es hinauf auf ein ca. 2060 Meter hoch gelegenes Plateau. Hier unternehmen Sie eine 2 bis 4 stündige Wanderung (bis zu 12 km / 800 Höhenmeter) mit grandiosen Aussichten, einem Wasserfall und guten Chancen zur Tierbeobachtung. (Fahrstrecke 180 km).
12. Tag: Tatchun Lake
Halten Sie die Augen offen nach Wölfen und Bären, in dieser Gegend recht zahlreich. Übernachtung am malerisch gelegenen Tatchun Lake. (Fahrstrecke 180 km).
13. Tag: Dawson City
Von Stewart Crossing nun auf den Silver Trail mit seinen historischen Städten Mayo, Elsa und Keno. Hier wurde noch bis vor wenigen Jahren sehr aktiv Bergbau betrieben. Abends erreichen Sie Dawson City und den Zeltplatz unmittelbar am Yukon Ufer. Es lockt das Nachtleben der Stadt mit Roulette und Pokerspiel im Casino und den Can-Can Dancegirls. (Fahrstrecke 560 km).
14. Tag: Dawson / Dempster Highway
Nach einem Abstecher zum Bonanza Creek, wo vor gut 100 Jahren der größte Goldrausch aller Zeiten begonnen hat verlassen Sie die Goldfelder am Klondike. Der berühmt berüchtigte Dempster Highway ist mit 730 Kilometern Schotterpiste durch die Tundra die einzige Straßenverbindung ans Polarmeer. Basiscamp am Fuße der Tombstone Mountains. (Fahrstrecke 110 km).
15. Tag: Tombstone Mountains
In einzigartiger Landschaft steht eine gut 10 Kilometer lange Wanderung auf dem Programm, Höhenunterschied ca. 550 Meter. Das schwarze Basaltgebirge wirkt wie eine Mondlandschaft, ist aber Heimat von Karibus, die sich einzeln oder in größeren Gruppen entdecken lassen. Jede Jahreszeit in der Tundra- und Gebirgslandschaft hat ihren Reiz, z.B. die Verfärbung der Landschaft im Frühherbst.
16. Tag: Lake Laberge
Via Klondike Highway Richtung Süden. Am weltberühmten Yukon River erinnern alte Poststationen, Rasthäuser und kleinere Ortschaften an die Zeit des großen Goldrausches. Sie unternehmen eine Wanderung zu den Five Finger Rapids, eine Stromschnelle die vielen Raddampfern in der Vergangenheit zum Verhängnis wurden. Zeltplatz am Lake Laberge. (Fahrstrecke 500 km).
17. Tag Kluane Nationalpark
Nach einem Besuch der Takhini Hotsprings geht es zum Kluane Nationalpark - Ein Gebiet der Superlative: Mt. Logan (5959 m), Kanadas höchster Berg, liegt in Kanadas größtem Nationalpark mit dem größten zusammenhängenden Gletschergebiet der Erde, von Nord- und Südpol einmal abgesehen. Eine weitere Attraktion ist die vielfältige Tierwelt. Basislager am Fuße des Nationalparks. Die erste kurze Erkundungstour, ein Hike zum malerischen Kathleen Lake. (Fahrstrecke 180 km).
18. Tag: Kluane Nationalpark
Vorgeschlagen ist ein Hike auf dem Auriol-Trail, ein 12 km langer Rundweg durch herrliche Landschaft, etwa 4 Stunden Gehzeit mit ca. 300 m Höhenunterschied und 1159 m Maximalhöhe.
19. Tag: Kluane Nationalpark
Heute lockt eine der spektakulärsten Wanderungen der Region: Sheep Mountain mit Blick auf den riesigen Kluane Lake. Eine Hiking Tour von 14 km Länge (5 Stunden Gehzeit) und guten Chancen die scheuen, schneeweißen Dallschafe zu beobachten. Alternativ die Möglichkeit zu einer Rafting Tour auf dem Tatshenshini River oder Gletscherflug tief hinein in den Park. (Fahrstrecke 140 km).
20. Tag: Whitehorse
Über den Alaska Highway in die Hauptstadt des Yukon. In Whitehorse stehen der Miles Canyon und die längste hölzerne Lachstreppe der Welt auf dem Programm. Lohnenswert sind auch das MacBride- und das Beringia Museum, sowie der Schaufelraddampfer S.S. Klondike. Am Abend klingt die Tour bei einem gemütlichen Beisammensein aus. Hotelübernachtung. (Fahrstrecke 160 km).
21. Tag: Abreise
Transfer zum Flughafen. Wen die Abenteuerlust jetzt so richtig gepackt hat, macht noch eine einwöchige geführte Kanutour auf dem Yukon River mit (Programm siehe Yukon River (8 Tage)).


(Da es sich um eine Reise im Expeditionsstil handelt, sind kurzfristige Änderungen im Reiseverlauf möglich und liegen im Ermessen des Guides.)