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- Diese Reise war abwechslungsreich, bestes Material, top motivierte Guide
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- Wir haben uns immer sicher aufgehoben gefühlt
- Wir haben viele, viele Dinge gesehen und erlebt, die wir nicht vergessen werden.
- Wir können diese Art die Wildnis des Yukon zu erfahren nur loben
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Von Thorsten Müller
Nach nur neun Stunden Direktflug von Frankfurt landet unsere Maschine auf dem Flughafen von Whitehorse. Der Hauptstadt des kanadischen Yukon Territoriums. Von oben konnte ich den mächtigen Yukon River schon sehen, dem berühmten Fluß, der diesem riesigen Gebiet an der Grenze zu Alaska liegend seinen Namen gab. Dem Land der Mitternachtssonne und der Glücksritter, der Legenden und Traditionen.
Wer kennt sie nicht, die spannenden Abenteuerbücher von Jack London? Insgeheim habe ich immer schon den Wunsch gehabt, das Land meiner Kindheitsträume einmal selber kennen zu lernen. Da kam mir die vom DJH angebotene Abenteuerreise durch den Yukon und Alaska gerade recht. Zusammen in einer kleinen Gruppe und in Obhut eines erfahrenen Führers - hier „Guide" - genannt. So eine von Profis organisierte Tour hat neben dem guten Gefühl der Sicherheit auch den großen Vorteil, daß man bis auf die persönlichen Dinge wie Klamotten, Schlafsack und Liegeunterlage nichts weiter mit zu bringen hat. Sämtliche Ausrüstungsgegenstände werden zur Verfügung gestellt und auch um die richtige Verpflegung wird sich gekümmert. Alleine wäre ich mit der Planung und Logistik einer solchen Reise auch schlicht und einfach überfordert gewesen. Es soll ja schließlich alles klappen, damit mich mein „geliebtes Büro" nach dem Urlaub gesund und munter wieder bekommt. So ähnlich müssen wohl auch meine deutschen Mitreisenden gedacht haben: Der Bernie aus Mannheim, Georg aus Nürnberg sowie Bernd und Christiane, einem Pärchen aus Gelsenkirchen. Der sechste im Bunde unser Guide Mark nimmt uns allesamt gleich am Airport in Empfang und bringt uns zu unserm Hotel.
Am nächsten Morgen geht es dann los zu unserem gemeinsamen Abenteuer. Am Anfang der Rundreise steht eine dreitägige Kanutour auf dem Yukon-River auf dem Programm. Direkt am Ufer des Flusses errichten wir unser Camp für die erste Nacht in der Wildnis. Ein idealer Ort, um sich mit der Handhabung der Boote vertraut zu machen. Dieses war meine größte Sorge. Doch ich bin nicht der Einzige in unserer Gruppe, der noch nie in einem Kanu gesessen hat. Auch Bernie ist absoluter Neuling. Doch Mark hatte uns vorher schon beruhigt. Das sei überhaupt kein Problem. Die meisten der Gäste sind darin blutige Anfänger. Deshalb wird immer erst ausreichend geübt, bevor es dann los geht. Safety first! Schließlich ist das Wasser hier oben auch im Sommer eiskalt und ein ungewolltes Bad darin deshalb recht ungemütlich. Nach ersten etwas wackeligen Minuten machen wir schnell Fortschritte und bald schon werden wir übermütig und können es kaum erwarten, bis es endlich los geht um, die insgesamt vor uns liegenden 140 Kilometer anzugehen.
Was wir dann in den kommenden Tagen erleben sollten, läßt sich kaum in Worte fassen. Meine kühnsten Hoffnungen werden noch weit übertroffen. Während der Zeit auf dem Fluß und auch danach unterwegs mit dem Minivan erleben wir eine wirklich unglaublich faszinierende und schöne Landschaft. Immer auf den Spuren der alten Goldgräber in nahezu unberührter Natur vergehen die Tage wie im Flug. Ob beim Goldwaschen am Klondike, der Wanderung im Kluane-Nationalpark oder beim Riverrafting mit dem .
Eine Erlebnisreise der Superlative. Highlights sind auch der Besuch eines Spielcasinos im Westernstil in Dawson City sowie die beeindruckende Fährfahrt entlang der Küste Alaskas. Für mich in besonderer Erinnerung werden aber vor allem die gemeinsamen Abende mit unserer Gruppe am Lagerfeuer bleiben. Das saftige Steak und auch der selber geangelte Fisch schmecken hier besonders gut. Wir haben das große Glück, Tiere aus nächster Nähe zu beobachten: Darunter einige Elche, zahllose Biber und die sehr scheuen Dallschafe. Wir beobachteten Weißkopfadler, der direkt vor unseren Augen ihre Jungen fütterern und dann in der vorletzten Nacht in der Wildnis werden wir auch noch Zeuge von einem ganz besonderen Schauspiel, von dem ich vorher schon soviel gelesen und gehört habe: Dem geheimnisvollen Nordlicht!
Viel zu schnell verrinnt die Zeit. Nach Rückkehr in Whitehorse und einem letzten gemeinsamen Abendessen heißt schon wieder Abschied nehmen. Von unserm Guide Mark, von dem wir vieles über das Leben in der Natur gelernt haben und auch von diesem riesigen phantastischen Land. Alle Teilnehmer der Tour - durch die gemeinsamen Erlebnisse längst zu Freunden geworden - sind sich einig: Zwei Super-Wochen liegen hinter uns!
FAZIT: Eine wunderschöne sehr empfehlenswerte Aktivreise für den Naturliebhaber durch unvergleichliche Landschaft. Ein einmaliges Gruppenerlebnis mit einem Hauch Abenteuer und Lagerfeuerromantik pur.
Nach nur neun Stunden Direktflug von Frankfurt landet unsere Maschine auf dem Flughafen von Whitehorse. Der Hauptstadt des kanadischen Yukon Territoriums. Von oben konnte ich den mächtigen Yukon River schon sehen, dem berühmten Fluß, der diesem riesigen Gebiet an der Grenze zu Alaska liegend seinen Namen gab. Dem Land der Mitternachtssonne und der Glücksritter, der Legenden und Traditionen.
Wer kennt sie nicht, die spannenden Abenteuerbücher von Jack London? Insgeheim habe ich immer schon den Wunsch gehabt, das Land meiner Kindheitsträume einmal selber kennen zu lernen. Da kam mir die vom DJH angebotene Abenteuerreise durch den Yukon und Alaska gerade recht. Zusammen in einer kleinen Gruppe und in Obhut eines erfahrenen Führers - hier „Guide" - genannt. So eine von Profis organisierte Tour hat neben dem guten Gefühl der Sicherheit auch den großen Vorteil, daß man bis auf die persönlichen Dinge wie Klamotten, Schlafsack und Liegeunterlage nichts weiter mit zu bringen hat. Sämtliche Ausrüstungsgegenstände werden zur Verfügung gestellt und auch um die richtige Verpflegung wird sich gekümmert. Alleine wäre ich mit der Planung und Logistik einer solchen Reise auch schlicht und einfach überfordert gewesen. Es soll ja schließlich alles klappen, damit mich mein „geliebtes Büro" nach dem Urlaub gesund und munter wieder bekommt. So ähnlich müssen wohl auch meine deutschen Mitreisenden gedacht haben: Der Bernie aus Mannheim, Georg aus Nürnberg sowie Bernd und Christiane, einem Pärchen aus Gelsenkirchen. Der sechste im Bunde unser Guide Mark nimmt uns allesamt gleich am Airport in Empfang und bringt uns zu unserm Hotel.Was wir dann in den kommenden Tagen erleben sollten, läßt sich kaum in Worte fassen. Meine kühnsten Hoffnungen werden noch weit übertroffen. Während der Zeit auf dem Fluß und auch danach unterwegs mit dem Minivan erleben wir eine wirklich unglaublich faszinierende und schöne Landschaft. Immer auf den Spuren der alten Goldgräber in nahezu unberührter Natur vergehen die Tage wie im Flug. Ob beim Goldwaschen am Klondike, der Wanderung im Kluane-Nationalpark oder beim Riverrafting mit dem .
Eine Erlebnisreise der Superlative. Highlights sind auch der Besuch eines Spielcasinos im Westernstil in Dawson City sowie die beeindruckende Fährfahrt entlang der Küste Alaskas. Für mich in besonderer Erinnerung werden aber vor allem die gemeinsamen Abende mit unserer Gruppe am Lagerfeuer bleiben. Das saftige Steak und auch der selber geangelte Fisch schmecken hier besonders gut. Wir haben das große Glück, Tiere aus nächster Nähe zu beobachten: Darunter einige Elche, zahllose Biber und die sehr scheuen Dallschafe. Wir beobachteten Weißkopfadler, der direkt vor unseren Augen ihre Jungen fütterern und dann in der vorletzten Nacht in der Wildnis werden wir auch noch Zeuge von einem ganz besonderen Schauspiel, von dem ich vorher schon soviel gelesen und gehört habe: Dem geheimnisvollen Nordlicht! Viel zu schnell verrinnt die Zeit. Nach Rückkehr in Whitehorse und einem letzten gemeinsamen Abendessen heißt schon wieder Abschied nehmen. Von unserm Guide Mark, von dem wir vieles über das Leben in der Natur gelernt haben und auch von diesem riesigen phantastischen Land. Alle Teilnehmer der Tour - durch die gemeinsamen Erlebnisse längst zu Freunden geworden - sind sich einig: Zwei Super-Wochen liegen hinter uns!
FAZIT: Eine wunderschöne sehr empfehlenswerte Aktivreise für den Naturliebhaber durch unvergleichliche Landschaft. Ein einmaliges Gruppenerlebnis mit einem Hauch Abenteuer und Lagerfeuerromantik pur.












